| Forte
Corno d'Aola und Bocchetta di Càsola Tour |
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Routenbeschreibung |
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Um es gleich
vorweg zu nehmen, lohnt sich diese Wanderung aus geschichtlicher Sicht
nicht. Vom Fort ist nur noch der kümmerliche Rest einer Wand zu sehen,
und die wenigen Geschützkavernen, welch ich finden konnte, sind die
Mühe von über 6 Stunden Marsch nicht wert. Wen es
aber mehr wegen der Natur in die Berge zeiht, so kommt er aufgrund der
reizvollen Landschaft durchaus auf seine Rechnung.
Bis zur Skistation von Valbione (1'517 m.ü.M.) kann
man mit dem Auto fahren und erspart sich somit gut 250 nicht sehr reizvoll
Höhenmeter durch den Wald. Die alte Militärstrasse ist holperig
und eng, und bei Gegenverkehr muss man Acht auf seine Seitenspiegel geben,
denn die Strassenbreite variiert zwischen 3 und max. 4 Meter. Die richtige
Abzweigung von der Staatsstrasse 42 auf die ehemalige Militärstrasse
zu finden, ist nicht ganz einfach. Leider weist keine Tafel den Weg, aber
mit der hier aufgeführten Karte sollte es kein Problem sein. Totalzeit inkl. Pausen, ausgiebigem Fotografieren und
erkunden der Stellungen: 6 ¼ Stunden |
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| Übersichtskarte |
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| Karte
der Wanderung. Der rote Teil des Weges kann mit dem Auto zurückgelegt
werden, der blaue zu Fuss. Die drei pinken Quadrate markieren die ungefähre
Position der Geschützkavernen. |
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| Meilensteine
mit der Kilometerangabe von der Brücke über den Oglio bis zum
Forte Corno d’Aola. Die gesamte Strecke von 7.890 km wurde mit solchen
Distanzangaben versehen. Leider sind die Steine der Kilometer 1, 3 und
4 nicht mehr auffindbar (5.9.2005). |
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| Das
Forte Corno d’Aola damals. Im Hintergrund ist der Tonal Pass (1'883
m.ü.M.) zu sehen, auf dem sich die Staatsgrenze zwischen den Königreich
Italiens und dem Kaiserreich Österreich-Ungarn befand. Während
des Grossen Krieges verlief auf dem Pass die Frontlinie. Quelle: Buch Le testinomianze della Grande Guerra S.90 |
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| Das
ist alles was vom Fort heute noch übrig bleibt. Eine einzelne Mauer!
Deutsche Truppen, welche sich im Februar 1945 auf dem Rückzug befanden,
sprangen das Fort in die Luft, bevor sie es verliessen. An seiner Stelle
steht nun das Berghaus A. Pettitpierre (5.9.2005). |
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| Das
Fort während des Krieges (1'920 m.ü.M.). Quelle: Buch Guerra Alpina Sull'Adamello 1915 - 1917 S. 56 |
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| Das
Fort mit den gepanzerten Kuppeln. Quelle: www.fortificazioni.net |
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