| Friedhof
von Sant'Antonio (Cuisano/Ossana) |
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| Die
Namen, der im 1. Weltkrieg gefallenen österreichischen Soldaten italienischer
Sprache aus Ossana ... |
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| ... und die der Italiener im 2. Weltkrieg (4.9.2005). |
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| Die
Offiziere des Bataillon Cusiano: von links nach rechts stehend die Trentiner
Albino Dell’Eva, Desiderioi Tomaselli, Giovanni Taraboi "Scarpolini",
Luigi Taraboi, Modesto Dell’Eva; sitzend Francesco Giovanni Taraboi
(Hauptmann), Vigilio Stocchetti (Major), Felice Dell’Eva (Hauptmann)
und Vigilio Matteotti (Hauptmann) Quelle: Buch Dalla Presanella al Cevedale, Lungo i sentieri della Grande Guerra S.23 |
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| Die
"Sizeri" in der oberen Val di Sole - zu deutsch Sulzberg - vor
dem Schiessstand von Cusiano, welcher den Namen von Kaiser Franz Josef
trägt. Hier trainierten die Standschützen ihre Treffgenauigkeit,
und ende 1915 rückten sie hier ein, um an die Front zu ziehen. Quelle: Buch Dalla Presanella al Cevedale, Lungo i sentieri della Grande Guerra S.19 (historische Angaben) / S.20 (Bild) |
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| Die
Zwangseinteilung des Heus zu Kriegszwecken im Depot von Cusiano. Quelle: Buch Dalla Presanella al Cevedale, Lungo i sentieri della Grande Guerra S.22 |
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| Zivilisten
in der Ebene von Cusiano bereiten das Bauholz für die Baracken vor. Quelle: Buch Dalla Presanella al Cevedale, Lungo i sentieri della Grande Guerra S.22 |
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| 1916:
Feldmesse in der Nähe von Cusiano. Quelle: Buch Dalla Presanella al Cevedale, Lungo i sentieri della Grande Guerra S.26 |
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Geschichtliches
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In der Val
di Sole - zu deutsch Sulzberg - zwischen Cusiano und Ossana befindet sich
auf dem Hügel von Tomino die Kirche von Sant’Antonio aus dem
17. Jahrhundert.
Zu Beginn des Krieges wurden die gefallenen Soldaten an Ort und Stelle begraben. Je weiter der Konflikt jedoch vortschritt und die Zahlen der Gefallenen stieg, zwängte sich ein anderer Ort der Bestattung auf. Es wurde entschieden sie nach Sant’Antonio zu bringen, und auf dem freien Areal, welches von der Kirchenmauer begrenzt wurde - das sogenannte „Feld A“ - beizusetzen. In den Monaten November und Dezember 1916 wurden auf diesem Grundstück 116 Soldaten und zivile Arbeiter, die ihren Verletzungen im Feldlazarett von Pellizano erlegen waren, begraben. Der Winter 1916/1917 war sehr schneereich und die Lawinen verursachten dermassen viele Tote, dass der zur Verfügung stehende Platz rasch aufgebracht war und die Militärführung dazu zwang, auf die Wiese unterhalb des Hügels auszuweichen. Vom 22. Dezember 1916 bis zum Spätfrühling 1917 wurden insgesamt 134 Lawinenopfer beigesetzt, und mit der Zeit umfasste das „Feld B“ - eben die Friedhofswiese – 2'040 Quadratmeter. Auf dieser Wiese fanden aber nicht nur die verstorbenen Kämpfer ihre letzte Ruhestätte, sonder es wurde dort auch regelmässig die Feldmesse für die Truppe abgehalten. Um das wertvolle Metall für Kriegszwecke einzusetzen, gab das Oberkommando die Weisung heraus, dass für die Kreuze nur Holz verwendet werden durfte. Diese wurden schwarz angemalt und mit einer Inschrift versehen. Um die Gefallenen zu ehren, wurde der Bau eines Denkmals aus Beton und Stein in Auftrag gegeben, welches vom Bildhauer Othmar Schrott-Vorst entworfen und durchgeführt wurde. Dieses stellt einen Kaiserschützen dar, der ein Gewehr in den Händen hält und den Kolben auf den Boden abstützt. Die Bevölkerung des Tales gab dem Monument den Spitznamen „l’Om“ zu deutsch „der Mann“. Geplant waren noch weitere dekorative Elemente, welche den Weg bis zum höchsten Punkt des Hügels gesäumt hätten, aber nie errichtet wurden. Die Zahl, der in Sant’Antonio begrabenen Soldaten, belief sich auf rund 1'435. 525 dieser wurden exhumiert und in Trento wieder beigesetzt. Weitere 544 wurden zuerst nach Pergine Valsugana und dann nach Rovereto ins Beinhaus von Castel Dante gebracht. 356 österreichische Kämpfer überführte man ins Beinhaus am Pordoi Pass und 9 südtiroler Gefallene in den Militärfriedhof von Sankt Jakob in Bozen. Ein umfangreiches Verzeichnis der in Sant’Antonio begrabenen Soldaten befindet sich im Pfarrhaus von Ossana. Unter den vielen Unbekannten befinden sich russische Gefangene, sowie mehrere Opfer von Lawinen. Was die verschiedenen Religionen der Bestatteten betrifft, so ist die katholische am stärksten vertreten. Ebenfalls ruhten auf diesem Friedhof Protestanten, Griechisch-Orthodoxe, Juden und Muslime. Historische Quellen: |
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