|
|
|
Eine vollkommen intakte Militärunterkunft österreichischer Soldaten im Ersten Weltkrieg ist in einer Höhle im Bergmassiv des Adamello im Trentino entdeckt worden. Die Militärunterkunft, deren Eingang von einer 80 Kubikmeter großen Eisplatte auf einer Höhe von 3.380 Meter bedeckt war, befand sich genau so, wie sie von den österreichischen Soldaten im Juli 1918 verlassen wurde. In der tiefen Höhle, die als Unterkunft und Lager verwendet wurde, befanden sich Töpfe, ein Ofen, Holz und andere Gegenstände aus dem Alltagsleben der Soldaten. Die Experten, die die Höhle entdeckten, fanden auch Manuskripte der Soldaten, darunter ein Gedicht über die Flöhe, die die Soldaten peinigten. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs war der Eingang der Höhle von Schnee und Eis überschüttet worden, niemand hatte sie seitdem mehr betreten. Die Höhle wurde von einigen Experten im Rahmen einer Initiative zur Sammlung gefährlicher Granaten aus dem Ersten Weltkrieg in den Gletschern des Trentino entdeckt. Dabei wurden 47 Tonnen Waffen und anderes Kriegsmaterial entdeckt, die den Museen der Gegend geschenkt werden sollen. Im Jahr 2004 waren die mumifizierten Leichen von drei österreichischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg in einem Alpengletscher auf 3.640 Meter Höhe am italienischen Ortler-Cevedale-Massiv entdeckt worden. Sie ruhen jetzt im kleinen Friedhof der Gemeinde Pejo bei Trient, in deren Nähe die Kaiserschützen gefunden wurden. Quelle: www.stol.it Bilder unter www.museoguerrabianca.it |
|
weitere
News |
|
![]() |
![]() |
![]() |
|